Perfektionismus

Perfektionismus, du Arsch – ich liebe dich!

immer 100 Prozent gebenPeng, jetzt ist es raus: Ich bin Perfektionistin. Und zwar so was von. Zufrieden bin ich erst, wenn ich einen Job meiner Meinung nach zu 100 % erledigt habe – ganz gleich, ob beruflich oder privat. Meine Ansprüche sind hoch, und ich bin stets bemüht, sie zu erfüllen. Denn ich möchte mich weiterentwickeln, neue Dinge entdecken, eben alles in Perfektion erledigen. Ein harter Job, das kann ich euch sagen … Denn die Perfektion und mich verbindet eine echte Hass-Liebe:

Das Licht

Jaja, immer das Gute immer zuerst ;-) Das Streben nach Perfektion bringt mich dazu, bei jeder Herausforderung genau hinzuschauen, ob es eben nicht doch noch ein bisschen besser, höher, schneller, weiter geht. Perfektionismus spornt mich an, mich sehr intensiv und tief mit Dingen zu beschäftigen, nach alternativen Lösungen zu suchen und bei Widerständen nicht aufzugeben. Er lässt mich um Ecken denken und neue Dinge ausprobieren – immer auf der Suche nach der noch besseren Lösung. Toll, ich liebe das!

Der Schatten

Perfektionismus lähmt mich. Er kostet mich Zeit. Und Geld. Er bringt Verzweiflung mit sich, wenn etwas mal nicht perfekt läuft. „Niemand kann immer alles perfekt erledigen!“, sage ich mir dann selbst, aber es nutzt oft nicht wirklich etwas. Denn ich hätte das Ergebnis meiner Arbeit eben gerne in der perfekten Variante. Immer und überall. Also setze ich mich noch mal dran, denke weiter nach, probiere …

Authentizität und Ehrlichkeit

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Oder: Was Ehrlichkeit mit Authentizität zu tun hat.

LügennaseJeder Mensch lügt mehrfach am Tag – inklusive mir. Die meisten dieser Lügen sind uns gar nicht bewusst. Ein Beispiel gefällig? Ich sitze schlecht gelaunt am Schreibtisch, als eine Kundin anruft und mich fragt, wie es mir geht. Ich antworte: GUT! Denn warum sollte ich meiner Kundin erzählen, dass mir heute Morgen meine Müslischale runtergefallen ist und ich erst mal die halbe Küche putzen musste? Und dass ich mir noch in den Finger geschnitten habe beim Aufheben der Scherben? Dass ich nun am Schreibtisch sitze mit einem dicken Pflaster um den Finger und nicht weiß, wie ich die nächsten Tage tippen soll – und dass ich deshalb so richtig schlechte Laune habe? Ihr gebt mir bestimmt recht, wenn ich schreibe, dass dieses persönliche Drama meine Kundin nichts angeht. Aber streng genommen habe ich sie angelogen, denn mir ging es wirklich nicht gut an diesem Tag!

Doch diese Art von – ich nenne sie mal „Gefälligkeits“-Lügen meint das Sprichwort aus der Headline nicht. Es passt wohl besser zu den Lügen, die zum Beispiel der VW-Konzern jahrelang über die Abgaswerte der TDI-Motoren verbreitet hat. Lügen, die auf einer Manipulation von Software beruhen und wohl dazu dienen sollten, mehr Autos am Markt abzusetzen, weil die Fahrzeuge ja „sauberer“ sind. Oder Siemens und die Deutsche Bank, die trotz detailreicher Compliance-Regelwerke, ausgetüffelten Kontrollmechanismen und festgeschriebenen Sanktionen auch im letzten Jahr neue Korruptionsfälle und Geldwäscheskandale zu verzeichnen hatten.

Skandal über Skandal … warum eigentlich?

Das Sprichwort passt aber auch zu den vielen kleineren Unternehmen, die ihre Kunden belügen und betrügen oder Missstände vertuschen wollen: Da wird Hilfe bei einem Produkt versprochen und nie geleistet. Es werden …

3 Phasen für erfolgreiches Social Media

Social Media: „Must have“ war gestern –
heute sind Denken, Planen und Handeln angesagt!


Apfel mit Wurm„Hey, mein Nachbar isst einen roten Apfel, und alle lieben ihn dafür – alle Menschen da draußen essen rote Äpfel. Wir brauchen auch unbedingt rote Äpfel! Lasst uns losgehen und rote Äpfel kaufen. Für alle. Sofort.“ Diese Ansage finden Sie merkwürdig? Und nun stellen Sie sich vor, dieses Gespräch hätte in einem Unternehmen stattgefunden, als es ums Marketing ging. Das finden Sie unvorstellbar? Stimmt, ich gebe Ihnen recht. Und doch spiegelt diese Anweisung eine recht häufig vorkommende Argumentation wider, auf der viele geschäftliche Social Media-Auftritte basieren: Firma XY hat auf Facebook 15.000 Fans, Unternehmen YZ ist auf Twitter schwer aktiv, und alle Welt redet über Betrieb ZA auf Pinterest – also muss das Unternehmen AB auch in den sozialen Netzwerken aktiv werden. Und zwar am besten schon vorgestern. Los, macht, ihr Marketingfuzzis.

Also werden fix eine Fanpage, ein Twitteraccount und/oder eine Google+Seite zusammengeklöppelt, ein paar Postings getextet und verteilt – und dann setzt recht schnell die große Ernüchterung ein: Wo bleiben die Fans? Warum reagiert niemand auf uns? Wo sollen die ganzen Inhalte herkommen? Und wer soll das alles erledigen?

Die Folge dieses spontanen Handelns ohne Plan und Strategie: Der von außen so wunderbar anzusehende, rote Apfel Social Media entpuppt sich eventuell schon beim ersten Bissen als wurmstichig …

Rechtschreibung – richtig oder falsch?

Dass, das oder doch noch daß? Erste Hilfe beim Texten.

Erste-Hilfe-KofferKomma oder nicht? Fotografie oder Photografie? Getrennt oder zusammenschreiben? Es vergeht kein Tag in meinem Leben, ohne dass ich mir diese oder ähnliche Fragen stelle. Ich bin Texterin und schreibe beruflich, klar. Aber ich bin eben keine Lektorin oder Korrektorin! Das heißt, ich mache Fehler … und das nicht zu knapp, leider. Besonders dann, wenn ich meine Texte wiederholt überarbeite und optimiere – wie zum Beispiel meine Blogbeiträge. Da ist oft schnelle Hilfe gefragt! Um meine Fehlerquote nach Möglichkeit zu minimieren, nutze ich …

Todsünden auf Facebook

7 Fehler, die Sie besser nicht begehen sollten.

Der TodJa, es gibt sie, die 7 Todsünden, die Sie im Sozialen Netzwerk Facebook begehen und die schwerwiegende Folgen haben können. Postings mit Inhalt waren schon immer wichtig – doch seit der letzten Änderung des Newsfeed-Algorithmus sind Inhalte, die dem Leser echten Nutzen bringen, absolut unverzichtbar.

Tun Sie schon alles, um im Gespräch mit Ihren Fans zu bleiben? Denn darum geht es doch allen Unternehmen, die sich auf Facebook engagieren: um die Interaktion mit den Zielgruppen. Um auch weiterhin auf Facebook erfolgreich zu sein, sollten Sie diese 7 Todsünden auf jeden Fall vermeiden:

Rotes Andreaskreuz1. Todsünde: Profil statt Seite

Schnell mal eben auf Facebook gehen, ohne sich vorher genaue Gedanken gemacht oder sich mit dem Netzwerk selbst auseinander gesetzt zu haben – und schwupps ist diese Todsünde passiert: Sie haben ein Personenprofil statt einer …

Social Media-Techtelmechtel

 Wenn die Fanpage mit der Fanpage …

rote Lippen Social Media ist Kommunikation. Und zwar von Mensch zu Mensch. „Ah, ja“, denken Sie jetzt, „Das weiß ich doch!“ Da redet die Bettina mit dem Emil, und die Gaby liest mit. Genau wie all die anderen Freunde von Bettina. Eventuell lesen auch die Freunde von Emil mit. Oder sogar die ganze Welt – eben ganz angepasst an die Privatsphäre-Einstellungen, die Bettina im jeweiligen Social Media-Kanal gewählt hat. Bis hierhin ist alles klar und eigentlich ganz einfach, oder? …

Scroll to Top